Kakheti Weingut

Die Weine von Bedoba entstanden aus einer gemeinsamen Leidenschaft für die Traditionen und die jahrtausendealte Weinkultur Georgiens, das als die Wiege des Weins gilt. Autochthone Rebsorten, überlieferte Methoden und eine moderne Vision vereinen sich zu Weinen, die ebenso zugänglich wie authentische Botschafter dieses faszinierenden und noch viel zu wenig bekannten Weinlandes sind.

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Kakheti Winery
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Eine ganzheitliche Kultur

Eine ganzheitliche Kultur

Während einer Reise nach Georgien entdeckt Thierry Fontannaz, dass Wein dort weit mehr ist als ein Produkt oder ein Getränk: Er ist ein wesentlicher Bestandteil der Kultur, der Tischkultur und des gesellschaftlichen Lebens.

Gemeinsam mit dem Winzer Nugzar Ksovreli gründet der Schweizer Unternehmer Bedoba, was so viel wie „Tag des Glücks“ oder „Tag des Glaubens“ bedeutet. Der Name bezieht sich auf den 2. Januar, einen besonders wichtigen Tag in der georgischen Volkskultur.

Der Tradition zufolge bestimmt die Art und Weise, wie dieser Tag verläuft, den Verlauf des gesamten kommenden Jahres. Deshalb steht dieses Datum ganz im Zeichen von Freude, Gastfreundschaft und dem gemeinsamen Genuss von Speisen und Wein.

Die Wiege des Weins

Die Wiege des Weins

Das Etikett von Bedoba ist der Heiligen Nino gewidmet, die maßgeblich zur Verbreitung des Christentums in Georgien beitrug. Wein war jedoch schon lange vor seiner Verbindung mit dem Christentum ein zentraler Bestandteil der georgischen Kultur.

Rückstände in 8.000 Jahre alten Tongefäßen belegen, dass Georgien das älteste bekannte Weinland der Welt ist. Diese Gefäße werden Qvevri oder Kvevri genannt und dienen der Gärung, Reifung und Lagerung von Wein.

Mit einem Fassungsvermögen von mehreren Hundert bis Tausend Litern werden Qvevris traditionell in die Erde eingelassen, wobei nur die Öffnung sichtbar bleibt. Der Boden sorgt dabei auf natürliche Weise für eine konstante Temperatur.

Bis heute werden diese großen Tongefäße in der überwiegenden Mehrheit der georgischen Weinkeller eingesetzt. Diese uralte und lebendige Tradition wurde 2013 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Zwischen Tradition und Moderne

Zwischen Tradition und Moderne

Obwohl die Qvevris das Herzstück der Vinifikation der verschiedenen Bedoba-Weine bilden, nutzt das Weingut auch moderne Ausbaugefäße aus Holz, darunter neue Barriques, um Weine mit einem harmonischen und vielschichtigen Profil zu erzeugen.

Im Mittelpunkt stehen autochthone Rebsorten wie Saperavi, Rkatsiteli und Kisi, die aus Weinbergen am Fuße des Kaukasus in der Region Kachetien stammen, dem wichtigsten Weinbaugebiet Georgiens.

Die alten Reben wurzeln tief in schwarzen Schieferböden, die einst von Flüssen abgelagert wurden. Sie bringen konzentrierte Trauben hervor, die von Hand gelesen werden und die Grundlage für intensive, ausgewogene und strukturierte Weine bilden.

Während einer Reise entdeckt Thierry Fontannaz die jahrtausendealte Weinkultur Georgiens, das aufgrund von Funden in 8.000 Jahre alten Tongefäßen als die Wiege des Weins gilt. Diese Gefäße, die sogenannten Qvevris, werden bis heute verwendet. Die damit verbundene Weinbautradition wurde 2013 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt.
Aus dieser Leidenschaft heraus gründet Thierry gemeinsam mit dem Winzer Nugzar Ksovreli das Projekt Bedoba. Der Name bezieht sich auf den 2. Januar, einen Tag, der in Georgien für Gastfreundschaft, Gemeinschaft und das Teilen von Speisen und Wein steht. Das Weingut verbindet die traditionelle Vinifikation in Qvevris mit modernen Ausbauformen wie Barriques. Im Fokus stehen autochthone Rebsorten aus Kachetien, dem bedeutendsten Weinbaugebiet Georgiens.